Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG) und Equal Pay

Das deutsche und europäische Arbeitsrecht verlangen die Gleichbehandlung der Mitarbeiter in Unabhängigkeit des Geschlechts. Auch die Rechtsprechung stärkt die Position der Beschäftigten zunehmend. Ergänzend haben zahlreiche Aktionen, wie z.B. der "Equal Pay Day" zum Ziel, auf die oftmals bestehenden Differenzen aufmerksam zu machen und den Rechtsanspruch auf identische Vergütung zu kommunizieren.

 

Dessen ungeachtet zeigt sich in der betrieblichen Praxis immer wieder, dass Frauen schlechter vergütet werden als ihre männlichen Kollegen. 

 

Vergütungsgerechtigkeit ist aber nicht ausschließlich ein Rechtsanspruch. In Zeiten des Fachkräftemangels muss Arbeitgebern bewusst sein oder werden, dass Entgeltidentität über die Geschlechtergrenzen hinweg ein wichtiger Faktor im Bereich der Arbeitgeberattraktivität ist. 

 

Inhalte des Entgelttransparenzgesetzes

 

Das 2017 in Kraft getretene Gesetz bezieht sich nicht alleine auf die Arbeit gebenden Unternehmen. Es bindet in die Pflicht zur Erreichung der Entgleichheit auch die Tarifvertragsparteien und betrieblichen Interessensvertretungen explizit ein.

 

Auf Grundlage des Gesetzes bestehen je nach Größenordnung des Unternehmens unterschiedliche Pflichten. Dies sind:

  • In Unternehmen mit in der Regel mehr als 200 Mitarbeitern haben Mitarbeiter einen Auskunftsanspruch gemäß § 5 EntTranspG gegenüber ihrem Arbeitgeber.
  • Arbeitgeber, die in der Regel mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigten und die zur Erstellung eines Lageberichts nach den §§ 264 und 289 des Handelsgesetzbuches verpflichtet sind, müssen zusätzlich einen Bericht über den Tatbestand der Entgeltgleichheit im Unternehmen gemäß § 21 EntgTranspG vorlegen.

 

Hilfestellung im Rahmen der Auskunfs- und Berichtspflicht

 

Die vom Gesetz auferlegten Pflichten des Arbeitgebers sind in der Regel mit den Mitteln, die Personalabteilungen zur Verfügung haben, nicht zu erfüllen. Die HR-Management- und Informationssysteme sind nicht darauf ausgelegt,

  • Mitarbeiteranfragen nach § 5 EntgTranspG qualifiziert beantworten zu können und
  • Auskunft über die Umsetzung von Vergütungsgerechtigkeit zu geben.

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