Formen der Mitarbefragung und wichtige Tipps

Mitarbeiterbefragungen gehören zu den meistverwendeten Instrumenten aus den Bereichen Organisation (Führung und Entwicklung) und Veränderungsmanagement.

 

Mitarbeiterbefragung, die auch oftmals als betriebliche Umfragen, Mitarbeiterzufriedenheitsanalysen, Betriebsklimaanalysen oder betriebliche Meinungsumfragen bezeichnet werden, existieren in unterschiedlichen Formen. Im allgemeinen werden fünf Ausprägungen unterschieden.

 

Dies sind die

  • Meinungsumfrage
  • Benchmarkingumfrage
  • Klimabefragung mit Rückspiegelung
  • Auftau- und Einbindungsmanagementprogramm
  • Systemische Mitarbeiterbefragung

Die fünf Befragungsarten können unterschieden werden nach ihrem Zweck, den ihnen zugrunde liegenden Methoden und der Integration / Einbettung der Befragung in Organisation und Unternehmensführung (in Anlehnung an Borg, Ingwer: "Führungsinstrument Mitarbeiterbefragung", Göttingen 2003 (3. Auflage, S. 23 ff.)

 

Mitarbeiterbefragung, Formen, Meinungsumfrage, Benchmarkingumfrage, Klimabefragung, Auftau- und Einbindungsmanagement, Systemische Befragung Formen der Mitarbeiterbefragung im Überblick

 

Befragungen können online oder offline, also als klassische Papierbefragungen durchgeführt werden. Die Frage, welche Form der Befragung für den jeweiligen Fall die am besten Geeignete ist, sollte bei jeder Befragung immer wieder aufs Neue geklärt werden.

 

Aspekte, die für eine Onlinebefragung sprechen, sind z.B.

  • Material- und Kostenersparnis,
  • die Datenerfassung erfolgt direkt zum Zeitpunkt der Abgabe, was unter Zeit, aber auch unter Genauigkeitsaspekten von Relevanz ist, da Fehler durch eine Falscheingabe von Daten vermieden werden, und
  • Anonymitätsgesichtspunkte.

Aber auch für die traditionelle Papierbefragung sprechen Argumente. Sie kann von den Mitarbeitern insbesondere unter Anonymitätsgesichtspunkten besonders geschätzt werden. Darüber hinaus besitzt nicht jeder Mitarbeiter einen Onlinezugang oder ist im Umgang mit Computern vertraut.

 

 

Tipps zur Fragebogengestaltung

 

Bei der Zusammenstellung und Formulierung sind einige Aspekte zu beachten. Wir wollen Ihnen hier erste Tipps mit auf den Weg geben:

  • Verwenden Sie eindeutige Begriffe, die von allen Befragten möglichst identisch verstanden werden und keiner weiteren Diskussion bedürfen.
  • Unklare Begriffe sollten Sie zweifelsfrei, aber kurz definieren.
  • Stellen Sie einfache und kurze Fragen. Dies trägt dazu bei, dass der Befragte nicht ermüdet.
  • Verwenden Sie keine Hypothesen, doppelte Stimuli, Verneinungen, Unterstellungen, Mutmaßungen und suggestive Fragen.
  • Stellen Sie nur Fragen zu Bereichen, über die die Befragten auch sicher Auskunft geben können.
  • Ihre Fragen sollten einen klaren zeitlichen Bezug aufweisen.
  • Bei Verwendung mehrerer Antwortkategorien sollten diese frei von Überschneidungen sein.

Wenn Sie diese ersten Tipps berücksichtigen, sind Sie auf dem richtigen Weg zur Durchführung einer erfolgreichen Befragung!

 

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