Formen der Mitarbefragung und wichtige Tipps

Mitarbeiterbefragungen gehören zu den meistverwendeten Instrumenten aus den Bereichen Organisation (Führung und Entwicklung) und Veränderungsmanagement.

 

Mitarbeiterbefragung, die auch oftmals als betriebliche Umfragen, Mitarbeiterzufriedenheitsanalysen, Betriebsklimaanalysen oder betriebliche Meinungsumfragen bezeichnet werden, existieren in unterschiedlichen Formen. Im allgemeinen werden fünf Ausprägungen unterschieden.

 

Dies sind die

  • Meinungsumfrage
  • Benchmarkingumfrage
  • Klimabefragung mit Rückspiegelung
  • Auftau- und Einbindungsmanagementprogramm
  • Systemische Mitarbeiterbefragung

Die fünf Befragungsarten können unterschieden werden nach ihrem Zweck, den ihnen zugrunde liegenden Methoden und der Integration / Einbettung der Befragung in Organisation und Unternehmensführung.

 

 

Befragungen können online oder offline, also als klassische Papierbefragungen durchgeführt werden. Die Frage, welche Form der Befragung für den jeweiligen Fall die am besten Geeignete ist, sollte bei jeder Befragung immer wieder aufs Neue geklärt werden.

 

Aspekte, die für eine Onlinebefragung sprechen, sind z.B.

  • Material- und Kostenersparnis,
  • die Datenerfassung direkt zum Zeitpunkt der Abgabe, was unter Zeit, aber auch unter Genauigkeitsaspekten von Relevanz ist, da Fehler durch eine Falscheingabe von Daten vermieden werden, und
  • Anonymitätsgesichtspunkte

Aber auch für die traditionelle Papierbefragung sprechen Argumente. So können auch hier Fragen bezüglich der Anonymität auftreten. Darüber hinaus besitzt nicht jeder Mitarbeiter einen Onlinezugang oder ist im Umgang mit Computern so vertraut, dass seine Antworten korrekt erfolgen.

 

 

Tipps zur Fragebogengestaltung

 

Das Kernelement der Mitarbeiterbefragung ist der Fragebogen. Bei der Zusammenstellung und Formulierung sind einige Aspekte zu beachten.

 

Wir wollen Ihnen hier einige Tipps mit auf den Weg geben:

  • Verwenden Sie eindeutige Begriffe, die von allen gleich verstanden werden und keiner weiteren Diskussion bedürfen.
  • Unklare Begriffe sollten Sie zweifelsfrei definieren.
  • Stellen Sie einfache und kurze Fragen, die nicht zur Ermüdung führen.
  • Verwenden Sie keine Hypothesen, doppelte Stimuli, Verneinungen, Unterstellungen, Mutmaßungen und suggestive Fragen.
  • Stellen Sie nur Fragen zu Bereichen, über die die Befragten auch sicher Auskunft geben können.
  • Ihre Fragen sollten einen klaren zeitlichen Bezug aufweisen.
  • Bei Verwendung mehrerer Antwortkategorien sollten diese frei von Überschneidungen sein.
  • Ihre Fragen müssen neutral gestellt sein. Beinflussungen, die sich möglichenfalls auf das Antwortverhalten auswirken, sollten vermieden werden.

Wenn Sie diese Tipps berücksichtigen, sind Sie auf dem richtigen Weg zur Durchführung einer erfolgreichen Befragung!

 

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