Variable Vergütung in der Umsetzung

Von der Theorie in die Praxis

Gerne unterstützen wir Sie bei der Konzeptionierung eines neuen variablen Entgeltsystems oder bei der Erweiterung bzw. Überarbeitung Ihrer bereits bestehenden variablen Vergütung der Beschäftigten!

 

Der Prozess zur Einführung eines variablen Vergütungssystems

Nachfolgend stellen wir Ihnen dar, wie wir im Regelfall den Beratungsprozess strukturieren. Die hier aufgeführten Einzelschritte sind jedoch kein Muss, sondern können je nach Erfordernis angepasst werden. Grundsätzlich ist unser Bestreben - dies sei Ihnen hier versichert - Ihr Ziel mit möglichst wenig Beratungsinput zu erreichen.

 

Variable Entgeltssysteme sind dann erfolgreich, wenn sie eine hohe Akzeptanz bei den betroffenen Mitarbeitern genießen. Um diese Voraussetzung schon von Beginn an zu gewährleisten ist es von Vorteil, die Erarbeitung des Vergütungssystems in die Hände einer Projektgruppe zu legen. Diese ist idealerweise mit Vertretern unterschiedlicher Gruppen besetzt: Unternehmensleitung, Führungskräfte, Betriebsrat und betroffene Mitarbeitergruppen oder Beschäftigte in Schlüsselpositionen.

 

Wie sollte der Beratungsprozess strukturiert sein?

  • Der erste Schritt im Beratungsprozess besteht darin, die Ziele, die Sie bzw. die Projektgruppe mit der Einführung eines variablen Vergütungssystems verfolgen, im Detail zu identifzieren. Die genannten Ziele werden von uns und Ihnen kritisch hinterfragt. Mögliche Fragen sind z.B.: Sind die Ziele realistisch über ein variables Vergütungssystem erreichbar? Welche Ziele haben eine hohe, welche Ziele eine geringe Priorität? Bestehen Interdependenzen zwischen den einzelnen Zielaspekten? Welche Effekte gehen von ihnen aus?
  • Auf der Zieldiskussion aufbauend identifizieren wir aus der breiten Palette variabler Vergütungssysteme geeignete Instrumente. Diese werden sorgfältig unter dem Aspekt der Zielerreichung analysiert. Darüber hinaus wird die Detailausgestaltung im Fokus stehender Instrumente besprochen.
  • Neben Fragen der Mittelentstehung (wann und auf welcher Grundlage werden Mitarbeiter variabel vergütet) ist oftmals auch die Frage der Mittelverwendung (Auszahlungsvarianten) von sehr hohem Interesse.
  • Im nachfolgenden Schritt kann eine Modellrechnung erstellt werden. Sie dient der monetären Folgenabschätzung der Instrumente.
  • In Schritt fünf werden die zur Diskussion stehenden variablen Vergütungsinstrumente skizziert. Die Skizze dient letztendlich der Projektgruppe als Grundlage zurEntscheidungsfindung eines Vergütungsinstruments.
  • Schritt sechs beinhaltet die Formulierung der Detailbestimmung in Form einer Betriebsvereinbarung oder Gesamtzusage und weiterer Modellbestandteile. Das Regelwerk wird ebenfalls in der Projektgruppe besprochen.
  • Nach Abschluss der Diskussion der Modellinhalte wird das neue variable Vergütungsmodell den betroffenen Mitarbeitern vorgestellt. Parallel dazu werden Ansprechpartner für Rückfragen der Beschäftigten bestimmt und Entscheidungen für eine solide Administration getroffen.

 

Überarbeitung / Ergänzung eines bestehenden Vergütungsmodells

Durchaus üblich ist es, bestehende variable Vergütungsmodelle regelmäßig einem "Stresstest" zu unterziehen.

Folgende Fragen können Gegenstand des Tests sein:

  • Welche Ziele, die über das variable Vergütungsmodell ursprünglich erreicht werden sollten, sind gegenwärtig noch aktuell?
  • Werden diese Ziele gut durch das bestehende Entgeltsystem abgebildet?
  • Haben Situationsveränderung auf Seiten des Unternehmens und seiner Mitarbeiter (Wachstum, Fusion, Marktveränderung, Belegschaftsstruktur, gesellschaftlicher Wandel o.a.) dazu geführt, dass auf Seiten der variablen Vergütung Anpassungsbedarfe bestehen?

 

Dann, wenn die Projektbeteiligten bereit sind, diese Fragen kritisch zu beantworten und offen gegenüber Neuem sind, kann das bestehende Modell überarbeitet bzw. ergänzt werden. Hierbei kann durchaus der oben skizzierte Projektablauf als Orientierung dienen.

 

Die Überabeitung bzw. Ergänzung eines bereits bestehenden Vergütungsgsmodells sollte grundsätzlich so erfolgen, dass die Veränderungen so gering wie möglich, aber so umfangreich wie nötig ausfallen. Dies stellt einen aus psychologischen Gründen relevanten Wiedererkennungseffekt der Beschäftigten sicher.

 

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Wie wir Sie auf dem Weg der Einführung eines variablen Vergütungssystems unterstützen können, lesen Sie hier>>

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